BIKE testet BFO H2O

Seit Wochen klingeln die Journalisten bei BFO Sturm. Alle wollen die H2O fahren. BIKE durfte als erstes Magazin der Welt mit der Bremse auf die Trails.

Im Kopfkino ist gerade Horrorfestival. Was, wenn die Flüssigkeit in den Leitungen hochkocht wie Nudelwasser? Was, wenn das Ganze vielleicht doch nicht so ausgereift ist? Wenn ich ungebremst an der Borke einer Fichte zerschelle? Zu spät. Die Geschwindigkeit püriert die Baumgassen bereits zu
Farbbrei. Ich bin mit der BFO-Bremse schon hunderte Kilometer gefahren. Doch, dass sich in den Leitungen der H²O Wasser befindet, macht mich etwas nervös. Dabei fühlt sich die Bremse hervorragend an. Der Druckpunkt ist gut spürbar. Größter Unterschied zur Vorgängerbremse: Der Wechsel von Bremsstufe eins zu Bremsstufe zwei erfolgt nicht mehr so radikal. Wie bei der BFO1 stellen sich die Bremsbeläge zunächst sanft an die Scheiben an, um dann – dank Zweistufenkolben – brutal zuzupacken. Das alles geht nun angenehm ineinander über. Die Bremse wird nicht mehr so urplötzlich zum Biest. Die maximale Bremskraft ist nach wie vor überragend. Im ersten Fahrtest hat die H²O überzeugt. Der Labortest steht allerdings noch aus.

Quelle: BIKE Heft 11, Text: Henry Lesewitz, Fotos: Oliver Soulas

2016-08-02T11:24:24+00:00 November 2nd, 2015|